Skurile Fälle aus der Medizin

Durch einen Unfall kann eine erblindete Frau wieder sehen

Frau kann nach op wieder sehen

Die Amerikanerin Mary Franco wurde aufgrund eines schweren Autounfalls blind. Zwei Jahrzehnte lang konnte die Frau nicht sehen, dann geschah wieder ein Zwischenfall. Mary kämpfte mit Schwächegefühlen und wurde ohnmächtig. Um ihr zu helfen, mussten die Ärzte sie an der Wirbelsäule operieren. Der überraschende Nebeneffekt: Als Mary aus der Narkose erwachte, konnte sie wieder sehen. Dem behandelnden Neurochirurgen ist dieser Fall ein Rätsel.

Durchschlafen ist ein MythosWeckreaktionen

Wer behauptet, bis zum Morgen kein einziges Mal wach zu sein, der irrt. Schlafforscher haben nämlich herausgefunden, dass der Mensch im Durchschnitt 25 Mal pro Nacht erwacht. Diese Wachphasen sind aber so kurz, dass eine Erinnerung daran kaum möglich ist. Dies ist erst der Fall, wenn sie einige Minuten andauern. Übrigens verlieren junge Eltern bis zum 2. Geburtstag ihres Kindes etwa ein halbes Jahr an Schlaf.

Bei diesem Syndrom sehen Betroffene nicht richtig

Manchen Menschen erscheinen Gegenstände und Lebewesen nicht in ihrer tatsächlichen Größe. Für die Betroffenen wirken Dinge verkleinert oder gewachsen. Geschwindigkeiten werden ebenfalls unrichtig wahrgenommen. Autos bewegen sich entweder zu langsam oder zu schnell. Das zugehörige Krankheitsbild wird als Alice-im-Wunderland-Syndrom bezeichnet. Auslöser können Hirntumore, psychoaktive Substanzen oder Migräneanfälle sein.

Gefangen im DauerfilmTruman Show

Menschen, die unter dem Truman-Syndrom leiden, glauben, Teil einer Fernseh-Show zu sein. Die seltene Erkrankung heißt nach dem gleichnamigen Hollywood-Film. Betroffene leiden unter einer vermeintlich fehlenden Intimsphäre. Sie glauben, all ihre Bewegungen würden aufgezeichnet und ihre Beziehungen seien nicht real.

Sex während des TiefschlafsSex im Tiefschlaf

Die meisten Menschen träumen während der Nacht von Sex. Bei dieser Erkrankungen haben die Betroffenen ihn beim Schlafen aber auch. Die sogenannte Sex-Somnia gilt als nicht-organische Störung. Erkrankte versuchen schlafend, sexuelle Handlungen an ihren anwesenden Mitmenschen zu vollziehen. Am Morgen können sie sich allerdings nicht mehr daran erinnern. Bei Männern kommt diese Erkrankung rund dreimal häufiger vor als bei Frauen. Die Betroffenen fürchten meist, als Simulanten zu gelten.

Unbemerktes VerschluckenZahnstocher verschluckt

Nach einer Grillfeier klagte eine fast 70-jährige Frau über Schmerzen im Brustkorb. Sie wurde in die Notaufnahme gebracht und dort mit Erstaunlichem konfrontiert. Sie hatte, ohne etwas davon zu bemerken, einen Zahnstocher verschluckt. Dieser hatte sich durch den Magen und das Zwerchfell bis zum Herzen gebohrt. Die Ärzte entfernten den Übeltäter und saugten der Frau ausgetretenes Blut aus ihrem Herzbeutel ab. Danach ging es der Dame bald wieder gut.

Für Frauen bringt einsam zu schlafen VorteileFrauen Schlafen besser alleine

Wiener Forscher haben herausgefunden, dass Frauen ihr Bett besser nicht mit jemandem teilen. Ihre Schlafqualität steigt nämlich, sobald sie in der Nacht alleine liegen. Das Schlafverhalten anderer stört ihre Nachtruhe. Bei Männern ist es dagegen umgekehrt. Weil sie sich zu zweit sicherer fühlen, schlafen sie fester und tiefer.

Behaarung wie ein WolfWerwolf Syndrom

Manche Menschen leiden unter dem sogenannten Werwolf-Syndrom. Durch einen Gen-Defekt wächst ihnen am ganzen Körper dichtes Haar. Das betrifft auch das Gesicht. Die sogenannte Hypertrichose ist eine extrem seltene Erkrankung, tritt in bestimmten Familien aber vermehrt auf.

Rückbildung der KnochenKleine Hände

Bei einem 45-jährigen Japaner bildeten sich die Knochen seiner Hand immer weiter zurück. Der Grund dafür war ein Tumor in den Nebenschilddrüsen. Das Gewächs veranlasste die Organe, zu viel Parathormon auszuschütten. Dadurch wurde ein Kalziummangel hervorgerufen und die Knochen begannen zu schrumpfen. Eine Entfernung des Tumors beendete den Spuk.

Langschläfer leben gesünderLangschläfer leben länger

Eine Studie der Universität von Kalifornien ergab, dass Kurzschläfer viermal häufiger von Infektionskrankheiten betroffen sind als Langschläfer. Bei weniger als sechs Stunden Schlaf pro Nacht leidet nämlich das Immunsystem. Durch die fehlende Regeneration verschlechtert sich auch die Wundheilung. Wer mehr als 24 Stunden lang nicht schläft, läuft zudem Gefahr, Wahnvorstellungen zu entwickeln.

Ständig betrunkenImmer betrunken

Ein 61-jähriger Texaner war jahrelang betrunken. Das lag aber nicht etwa an einem immensen Alkoholkonsum. Der Mann litt unter dem sogenannten Eigenbrauer-Syndrom. Nach einer Operation musste der Mann Antibiotika einnehmen. Diese veränderten seine Darmflora und verursachten so das Wachstum von Hefepilzen in seinem Magen. In dem Organ fand fortan derselbe Prozess wie beim Bierbrauen statt. Die passenden Medikamente halfen schließlich, den verantwortlichen Pilz zu beseitigen.

Abnehmen im SchlafAbnehmen im Schlaf

Was viele als Träumerei abtun, hat tatsächlich einen realen Hintergrund. Während des Schlafs schüttet der Körper ein Sättigungshormon aus. Das sogenannte Leptin sorgt dafür, dass man nachts keinen Hunger bekommt. Das Hungerhormon Ghrelin wird dagegen in die Blutbahn abgegeben, wenn der Organismus unter Schlafmangel leidet. Wer schlank sein will, sollte also ausreichend schlafen.

Wenn lesen nicht mehr möglich istNicht mehr lesen können

Eine Erzieherin aus Amerika konnte eines Morgens die Namen der Kindergartenkinder auf einer Liste nicht mehr entziffern. Sie machte sich auf den Weg ins Spital und erhielt dort die Diagnose: Schlaganfall. Durch diesen waren Bereiche ihres Gehirns zerstört worden, die für das Lesen zuständig sind. Leider ist die sogenannte Alexie irreversibel.

Frühzeitiges AlternFrühzeitiges Altern

Ein seltener Gen-Defekt verursacht die Krankheit Cutis laxa. Bei dieser erschlafft das Bindegewebe und der Körper altert frühzeitig. Die 16-jährige Zara Hartshorn leidet an der Erkrankung und ähnelt äußerlich einer 50-Jährigen. Durch ein Facelifting konnte der Schülerin geholfen werden. Weltweit leben etwa 2000 Menschen mit dem Gen-Defekt.

Schnarchen und träumen schließen einander ausSchnarchen

Forscher haben herausgefunden, dass der Mensch nicht gleichzeitig schnarchen und träumen kann. So bleiben leidgeprüfte Partner von Dauerschnarchern während der Nacht wenigstens teilweise verschont. Insgesamt gesehen ist die ruhige Zeit im Bett gar nicht so kurz. Während des Lebens träumt der Mensch durchschnittlich sechs Jahre oder rund 2100 Tage lang.

Ein Chip im Hirn hilft Bewegungen auszuführenChip

Bei einem querschnittgelähmten Amerikaner wurde ein Chip ins Hirn eingesetzt. Dieser sorgt dafür, dass die Hirnaktivitäten in Bewegungen seiner Hand umgesetzt werden. Mittels gezielter Gedanken kann der Mann eine Manschette steuern. Diese stimuliert wiederum Muskeln seines Unterarms. Die zuständigen Forscher arbeiten an der Verbesserung der Technik, damit sie bald breiter angewendet werden kann.

Wasser trinken und sich an Träume erinnernWasser trinken und an Träume erinnern

Professor Stickgold aus Harvard hat herausgefunden, dass Wassertrinken dabei hilft, sich an seine Träume zu erinnern. Drei Gläser kurz vor dem Schlafengehen sorgen für das Unterdrücken der fünften REM-Schlafphase. Bevor sie eintritt, erwacht der Schlafende nämlich, weil er zur Toilette muss. So bleibt der Traum in Erinnerung. Wichtig ist dafür allerdings, dass man beim Aufwachen noch einige Sekunden ruhig liegt und weder spricht noch sich bewegt.

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Dr. Robert Frey

ISTAT: Institut für angewandte Statistik: Weltweit beste Erfolgsquote

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