Foto von Andrea Piacquadio

Das Schlafapnoe-Syndrom kann schwere Folgen haben und unbehandelt sogar zum Tod führen. Laut der Deutschen Lungenstiftung ist die Sterblichkeit bei Schlafapnoe-Patienten gegenüber gleichaltrigen gesunden Menschen deutlich höher und die durchschnittliche Lebenserwartung sogar um einige Jahre verkürzt.

Bei einer Schlafapnoe kommt es in der Nacht zu 500 Atemstillständen und mehr. Dadurch sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut. Das Gehirn und alle anderen Organe werden folglich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Er unternimmt wiederholt Weckversuche, um einen weiteren Sauerstoffabfall zu vermeiden.

Auch wenn die meisten Schlafapnoe-Betroffenen diese Weckreaktionen nicht bewusst wahrnehmen, leidet ihre Schlafqualität erheblich unter den Atemaussetzern. Darüber hinaus stellen die Weckversuche eine Stressbelastung für den gesamten Organismus dar und lassen Zellen vorzeitig altern.

Mit dem Ergebnis, dass Betroffene am nächsten Morgen mit typischen Schlafapnoe-Kopfschmerzen aufwachen, müde und gehetzt durch den Tag gehen, kaum leistungsfähig sind und nicht selten an Verstimmungen bis hin zu Depressionen leiden – und damit nicht genug: Eine unbehandelte Schlafapnoe kann zu Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen oder sogar zum plötzlichen Tod in der Nacht.

Allgemein liegt die Lebenserwartung eines Schlafapnoe-Patienten etwa zehn Jahre hinter der eines gleichaltrigen gesunden Menschen. Anders ausgedrückt: Die Sterblichkeitsrate bei Schlafapnoe ist um das Vierfache erhöht.

Vorzeitigen Tod durch Schlafapnoe-OP abwenden

Einer in der Fachzeitschrift European Respiratory Journal vorgestellten Studie aus den USA zufolge können Schlafapnoe-Betroffene selbst etwas tun, um ihre Lebenserwartung wieder zu erhöhen: Mehr Bewegung und weniger Sitzen verringern nachweislich das Risiko zur Ausprägung einer Schlafapnoe.

Schlafapnoe wird begünstigt durch:

  • Übergewicht
  • Alkoholkonsum
  • Zigarettenkonsum
  • Drogenmissbrauch
  • Schlafmitteleinnahme
  • Mangelnde Bewegung
  • Fortgeschrittenes Alter
  • Erschlafftes Rachengewebe

Ein Behandlungsansatz bei Schlafapnoe ist unter anderem das Tragen einer CPAP-Maske beim Schlafen. Um die Sterbewahrscheinlichkeit zu verringern, müssen Betroffene das Gerät allerdings konsequent, das heißt, mindestens die halbe Nacht und dies über mehrere Jahre hinweg durchgängig nutzen. Doch aus Gründen wie Platzangst, Einschlafproblemen und Bequemlichkeit sind nur etwa 20 Prozent der CPAP-Träger derart konsequent.

Eine weitaus einfachere und bequemere Methode, nicht bloß die Symptome, sondern direkt die Ursache für Schlafapnoe zu behandeln, ist das „bimaxilläre Advancement“ mit CounterClockwise Rotation. Die kausale Therapie stoppt Schlafapnoe zuverlässig und dauerhaf, wodurch sich die Lebenserwartung wieder auf einem normalen Niveau einpendelt.

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