Die Non-Compliance bei der Verwendung von CPAP-Geräten (Continuous Positive Airway Pressure) ist ein bekanntes Problem in der Behandlung von Schlafapnoe, einer Erkrankung, bei der es zu wiederholten Atemaussetzern während des Schlafs kommt. Die Verwendung von CPAP-Geräten kann dazu beitragen, diese Atemaussetzer zu verhindern und damit das Risiko von Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitive Beeinträchtigungen zu verringern.

Eine Studie aus dem Jahr 2010, die im Journal of Clinical Sleep Medicine veröffentlicht wurde, fand heraus, dass die Non-Compliance bei der Verwendung von CPAP-Geräten bei 34,1 Prozent lag. Diese Studie stützte sich auf eine Überprüfung von randomisierten, kontrollierten Studien, die zwischen Januar 1980 und Januar 2009 durchgeführt wurden.

Gründe für die Non-Compliance

Die Non-Compliance bei der Verwendung von CPAP-Geräten kann auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen sein, wie zum Beispiel Unannehmlichkeiten beim Tragen des Geräts, Probleme mit der Passform des Gesichtsmasken oder Schwierigkeiten beim Einschlafen mit dem Gerät. Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die die Non-Compliance beeinflussen können, wie zum Beispiel mangelnde Aufklärung über die Wichtigkeit der Verwendung von CPAP-Geräten oder mangelnde Unterstützung von medizinischem Personal und Familienmitgliedern.

Um die Non-Compliance bei der Verwendung von CPAP-Geräten zu verringern, kann es hilfreich sein, die Betroffenen über die Wichtigkeit der Verwendung von CPAP-Geräten aufzuklären und ihnen bei der Auswahl einer geeigneten Gesichtsmaske und anderer Zubehörteile zu helfen. Es kann auch hilfreich sein, regelmäßig mit dem Patienten zu überprüfen, ob es Probleme oder Unannehmlichkeiten bei der Verwendung des Geräts gibt, und gegebenenfalls angepasste Lösungen zu finden.

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