Eheparter schnarcht, Ehefrau kann nicht schlafen

Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass das Schlafen mit einem Partner in manchen Fällen dazu beitragen kann, das Schlafverhalten zu verbessern. Eine Studie aus dem Jahr 2015, die im Journal of Family Psychology veröffentlicht wurde, fand heraus, dass das Schlafen mit einem Partner zu einem besseren Schlaf beitragen kann, insbesondere wenn die Personen eine hohe emotionale Verbundenheit zueinander haben.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2018, die im Journal of Health and Social Behavior veröffentlicht wurde, fand heraus, dass das Schlafen mit einem Partner das subjektive Wohlbefinden verbessern und das Risiko für Schlafstörungen verringern kann. Die Studie zeigte auch, dass das Schlafen mit einem Partner das Risiko für Depressionen und Angststörungen verringern kann.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Ergebnisse nicht für alle Paare gelten und dass es auch Fälle gibt, in denen das Schlafen mit einem Partner das Schlafverhalten stören kann. Zum Beispiel kann das gemeinsame Schlafen mit einem Partner, der schnarcht oder sich im Schlaf viel bewegt, das Schlafverhalten stören und zu Schlafstörungen beitragen. In solchen Fällen könnte es hilfreich sein, Maßnahmen zu ergreifen, um das Schnarchen zu reduzieren oder den Schlafplatz so einzurichten, dass man weniger gestört wird.

Quellen:

  • “Partner support and sleep outcomes: The role of emotional attachment” von Rachel E. Gordon et al. (Journal of Family Psychology, 2015)
  • “Partnered sleep and mental health: A dyadic analysis” von Kelly R. Cho et al. (Journal of Health and Social Behavior, 2018)

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