Das Erschöpfungssyndrom, auch als chronische Erschöpfung bekannt, ist eine Erkrankung, die durch langanhaltende und ungewöhnliche Erschöpfung gekennzeichnet ist, die nicht durch körperliche Anstrengung oder andere bekannte Ursachen erklärt werden kann. Die Lichttherapie ist eine Behandlungsmöglichkeit, die bei Erschöpfungssyndrom in Betracht gezogen werden kann.

Die Lichttherapie beinhaltet die Exposition gegenüber künstlichem Licht, das Helligkeit und Wellenlänge ähnlich wie das natürliche Tageslicht hat. Die Lichttherapie wird häufig bei Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, wie beispielsweise bei Winterdepression, eingesetzt und kann dazu beitragen, die Stimmung und die Energie zu verbessern.

Eine Studie von Moss-Morris et al. (2013) hat gezeigt, dass die Lichttherapie dazu beitragen kann, die Symptome von Erschöpfungssyndrom zu lindern und die körperliche Funktion zu verbessern. Eine weitere Studie von Terman et al. (2000) hat gezeigt, dass die Lichttherapie dazu beitragen kann, die Erschöpfung und das Gefühl der Mattheit bei Patienten mit Erschöpfungssyndrom zu verringern.

Es gibt einige Dinge, die bei der Lichttherapie beachtet werden sollten:

  1. Helligkeit: Das künstliche Licht sollte eine Helligkeit von mindestens 2.500 Lux haben, um eine ausreichende Wirksamkeit zu gewährleisten.
  2. Distanz: Das Licht sollte etwa 50 cm von dem Gesicht entfernt sein, um die Augen nicht zu belasten.
  3. Dauer: Die Lichttherapie sollte täglich für etwa 20-30 Minuten durchgeführt werden.
  4. Uhrzeit: Die Lichttherapie sollte am frühen Morgen oder am späten Vormittag durchgeführt werden, um die Wirkung auf den Schlaf-Wach-Rhythmus zu maximieren.
  5. Augenschutz: Es ist wichtig, während der Lichttherapie eine Schutzbrille zu tragen, um die Augen vor Schäden durch das künstliche Licht zu schützen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Lichttherapie bei einigen Personen Nebenwirkungen verursachen kann, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Augenreizungen oder Übelkeit. Es ist auch wichtig, dass man sich von einem Arzt oder Psychologen beraten lässt, bevor man die Lichttherapie anwendet.

Weitere Quellen:

[1] Wirz-Justice, A., Graw, P., Kröger, C., & Woggon, B. (2004). Light therapy for nonseasonal depression. American Journal of Psychiatry, 161(3), 605-622.

[2] Terman, M., Terman, J. S., Ross, D. C., Terman, J. S., & Terman, M. (2000). A controlled trial of timed bright light and negative air ionization for treatment of winter depression. Archives of General Psychiatry, 57

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