Unerkannt und unbehandelt kann die Atmungsstörung eine Vielzahl von Symptomen auslösen: An obstruktiver Schlafapnoe erkranken in Deutschland etwa ein bis zwei Prozent der Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. Erfahren Sie hier, wie Sie erste Anzeichen erkennen können und welche Möglichkeit zur Heilung es gibt.

Die Schlafapnoe wird bei Frauen häufig übersehen, weil frühe Symptome wie Durchschlafstörungen, Rückenschmerzen oder depressive Verstimmungen der Mehrfachbelastung aus Beruf und Familie zugeschrieben werden. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Gesundheit immer im Blick haben und erste mögliche Anzeichen auf eine Schlafapnoe professionell abklären lassen.

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Was sind erste Anzeichen einer Schlafapnoe bei Frauen?

Zu den häufigsten Symptomen einer Schlafapnoe bei Frauen gehören nächtlicher Harndrang, morgendliche Kopfschmerzen und beginnender Haarausfall. Auch eine über den Tag andauernde Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich können bei Frauen frühe Anzeichen für eine Schlafapnoe sein.

Schlafapnoe erkennen – folgende Symptome treten oft bei Frauen auf:

  • Lautes unregelmäßiges Schnarchen
  • Erhöhter Harndrang in der Nacht
  • Plötzliches Erwachen mit Luftnot und Herzrasen
  • Starkes nächtliches Schwitzen
  • Trockener Mund beim Aufwachen
  • Morgendliche Kopfschmerzen und Migräne
  • Anhaltende Übermüdung am Tag
  • Verringerte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Verstimmungen und Depressionen
  • (Schlecht einzustellender) Bluthochdruck
  • Schlaganfall
  • Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt
  • Rückenbeschwerden
  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Haarausfall und dünner werdendes Haar

Zeigen sich bei Ihnen diese oder ähnliche Symptome, muss das nicht zwangsläufig auf eine Schlafapnoe hindeuten. Speziell bei Frauen können die Beschwerden atypisch sein. Dennoch sollten Sie den Verdacht abklären lassen. Machen Sie hier zunächst den Schlafapnoe Test. Fällt der Selbsttest positiv aus, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich für weitere Untersuchungen an einen Spezialisten überweisen.

Die einzige Möglichkeit, Schlafapnoe bei Frauen zu heilen und den Symptomen vorzubeugen, ist die kausale Therapie. Wenn Sie mehr über uns und die innovative Operation erfahren möchten, nehmen Sie hier mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne.

Weitere Informationen zur Schlafapnoe bei Frauen und den einzelnen Symptomen finden Sie außerdem in unserem gut sortierten Blog.

 

Welche Ursache hat Schnarchen bei Frauen?

Die Ursache von Schnarchen bei Frauen und Männern ist identisch. Es entsteht durch eine Verengung der oberen Atemwege. In Folge wird die Atemluft schneller und mit einem höheren Druck angesaugt, was erschlafftes Gewebe im Mund-/Rachenraum in Schwingungen versetzt. Das flatternde Gewebe löst schließlich die typischen Schnarchgeräusche aus.

Auch wenn lautes unregelmäßiges Schnarchen als eines der häufigsten und charakteristischsten Symptome einer Schlafapnoe gilt, kann die Atmungsstörung auch ohne die typischen Schnarchgeräusche auftreten. Schlafapnoe ohne Schnarchen zeigt sich meist bei Frauen.

Erst mit zunehmendem Alter schnarchen Frauen stärker. Die Ursache hierfür liegt vor allem in der Hormonumstellung mit Beginn der Wechseljahre. In der Menopause sinken der Östrogen- und der Serotoninspiegel. Das führt nach und nach zu einem Erschlaffen von Gewebe unter anderem im Mund-/Rachenraum.

Das erschlaffte Gewebe ist mitunter ein Grund dafür, weswegen Frauen nach den Wechseljahren häufig nicht nur schnarchen, sondern auch eine Schlafapnoe entwickeln, begleitet von anderen typischen Symptomen. Faktoren wie Übergewicht und Veranlagung spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Mögliche Faktoren, die eine Schlafapnoe begünstigen:

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Drogen
  • Schlafmittel
  • Veranlagung
  • Vergrößerte Rachenmandeln
  • Verkrümmte Nasenscheidewand
  • Vergrößerte Polypen
  • Kieferfehlbildung oder -fehlstellung
  • Vergrößerte Zunge oder Zäpfchen
  • Erschlaffte Rachenwände